Die Intensität und Häufigkeit von Hochwasserereignissen als Folge von Starkregen hat in den letzten Jahren stark zugenommen. Eine Abschätzung und Analyse der Ereignisse des Jahres 2016

hat gezeigt, dass eine bedeutende Anzahl an Feuerwehreinsätzen und ein Großteil von Schäden im privaten Bereich vermeidbar gewesen wäre, wenn private Hausbesitzer und Grundeigentümer aber auch Verantwortliche von Firmen und Industriebetrieben entsprechende Maßnahmen zur Eigenvorsorge und zum Selbstschutz gesetzt hätten.

In einem gemeinsamen Projekt unter Beteiligung von Landeshauptmann-Stellvertreter und Katastrophenschutzreferent Michael Schickhofer und Hochwasserschutzreferent Johann Seitinger sowie dem Landesfeuerwehrverband und dem Steirischen Zivilschutzverband wird ab September eine steiermarkweite Informationskampagne gestartet, bei der alle Gemeinden eingebunden werden sollen. Ziel ist es, der Bevölkerung im Rahmen kostenloser Informationsveranstaltungen das Thema Hochwasserschutz und die verschiedenen Möglichkeiten der Eigenvorsorge näher zu bringen. 

Landeshauptmann-Stv. Michael Schickhofer: „Wir haben in den letzten Tagen und Wochen in der Steiermark wieder einmal erleben müssen, welch zerstörerische Kraft die Natur entwickeln kann. Viele sind betroffen, aber noch mehr helfen. Unsere steirischen Einsatzorganisationen leisten hervorragende Arbeit. Doch es dauert eine gewisse Zeit, bis sie am Einsatzort eintreffen. In dieser Zeitspanne können die Steirerinnen und Steirer durch Selbstschutzmaßnahmen wichtige Voraussetzungen schaffen, um Schaden von Personen und Objekten abzuwenden. Darum liegt mir diese Initiative zur Prävention sehr am Herzen."

Landesrat Johann Seitinger: „Naturkatastrophen verdichten sich zunehmend mehr - sowohl in zeitlicher Hinsicht als auch in ihrer Wirkung. Daher ist es von größter Bedeutung, dass neben den baulichen Schutzmaßnahmen und einer restriktiven Raumordnung auch die Bewusstseinsbildung und Eigenvorsorge einen hohen Stellenwert erhalten."

Bundesfeuerwehrpräsident Albert Kern betont die Wichtigkeit dieser Initiative: „Das ist eine wunderbare Fortsetzung der Informationsveranstaltungen zur Prävention, die von der Feuerwehr in allen Bereichen durchgeführt wird. Es ist wichtig, die Bevölkerung zu sensibilisieren und Möglichkeiten zur Eigeninitiative aufzuzeigen."

Präsident des Zivilschutzverbandes Steiermark, Bundesrat Bgm. Martin Weber: „Der Zivilschutzverband Steiermark ist der Netzwerker zwischen den Einsatzorganisationen und den Bürgerinnen und Bürgern. Das Projekt "Selbstschutz Hochwasser" soll die Bevölkerung sensibilisieren und für die Eigenvorsorge und Selbstschutz Möglichkeiten aufzeigen, wie man sich selbst vor möglichen Ereignissen schützen kann. Mit dem Slogan: "Wir Bürger - das stärkste Glied in der Rettungskette" soll jeder Einzelne sein Möglichstes dazu beitragen." 

Landeshauptmann-Stellvertreter Michael Schickhofer - als Zuständiger für Katastrophenschutz und Landesverteidigung - sowie Landesrat Johann Seitinger, Hochwasserschutzreferent der Landesregierung, haben daher gemeinsam mit dem Zivilschutzverband und dem Landesfeuerwehrverband das Projekt „Selbstschutz Hochwasser" initiiert.

Für Rückfragen steht der Landesgeschäftsführer vom Zivilschutzverband Steiermark - Heribert UHL - unter 0664 913 58 50 gerne zur Verfügung.

© Fotos und Text: Land Steiermark/Bektas; bei Quellenangabe honorarfrei

Graz, am 10. August 2017

 

Herzlich Willkommen

 

Weber Martin

Als Präsident des Steirischen Zivilschutzverbandes freue ich mich, Sie auf unserer Website begrüßen zu dürfen.

 
BR Bgm. Martin Weber
Präsident des STZSV

 

 


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