Projekt "Sichere Steiermark": Herz-Lungen-Wiederbelebung

 

Es ist ein Thema, das jeden angeht, denn jeder kann davon betroffen sein: entweder als hilfloses Unfall-Opfer oder als ebenso hilfloser Notfall-Zeuge. Die Rede ist von der lebensrettenden Herz-Lungen-Wiederbelebung  - kurz HLW.

Die meisten Mitmenschen trifft es wie ein Blitz aus heiterem Himmel. Unerwartet. Das Herz hört auf zu schlagen. Der Tod folgt innerhalb weniger Minuten. Mehr als 1600mal pro Jahr allein in Graz. Statistiken weisen aus, dass 67 Prozent dieser Notfälle zu Hause und 14 Prozent in der Öffentlichkeit eintreten. „Die ersten drei Minuten nach einem Kreislaufstillstand entscheiden über Leben oder Tod", sagt Primarius Dr. Klaus Pessenbacher, Leiter der Koordinationsstelle für Notfall- und Katastrophenmedizin des Landes Steiermark. „ Die Zeit drängt. Jeder Mitmensch ist gefordert: Um das Leben des Nächsten zu sichern, muss er mit der Herz-Lungen-Wiederbelebung beginnen. Das Warten auf einen Arzt kann zu lange dauern!"

Bei einem Atem-Kreislauf-Stillstand beginnen die Nervenzellen des Gehirnes schon nach drei Minuten Sauerstoffentzug abzusterben. Die durchschnittliche Anfahrtszeit für Notärzte beträgt aber selbst in Ballungszentren sieben bis zehn Minuten! Nach dieser Zeit sind bereits nicht heilbare Schäden aufgetreten.

 

Für weitere Anfragen:

Rotes Kreuz Steiermark
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