Schwimmen rettet Leben – Zivilschutzverband bietet Unterstützung mit Badesicherheitstagen an.
Der Steirische Zivilschutzverband begrüßt den Vorstoß aus der Steiermark, den Schwimmunterricht für Schülerinnen und Schüler künftig verstärkt in die heißen Wochen vor den Sommerferien zu verlegen. Aus Sicht des Zivilschutzverbandes würde diese Initiative Gesundheitsvorsorge, Bewegung und Sicherheitsbildung in vorbildlicher Weise verbinden. Gerade in den Sommermonaten verbringen Kinder und Jugendliche viel Zeit an Seen, Flüssen und in Freibädern. Sichere Schwimmkenntnisse sowie das richtige Verhalten im und am Wasser können in Notsituationen entscheidend sein. Deshalb sieht der Steirische Zivilschutzverband in einer Intensivierung des Schwimmunterrichts einen wichtigen Beitrag zur Unfallprävention.
Der Präsident des Steirischen Zivilschutzverbandes Klubobmann Marco Triller spricht sich klar für die Initiative aus: „Schwimmen ist eine der wichtigsten Fähigkeiten, die ein Kind erlernen kann. Wer sicher schwimmt und die Gefahren im und am Wasser kennt, schützt sich selbst und kann im Ernstfall richtig reagieren. Die Idee, die letzten Schulwochen verstärkt für Schwimmkurse zu nutzen, wäre daher ein sinnvoller Beitrag zur Sicherheitsbildung unserer jungen Generation.“
Der Steirische Zivilschutzverband könne sich zudem vorstellen, die Schulen und Gemeinden bei der Umsetzung aktiv zu unterstützen. Als Vorbild nennt Triller den erst kürzlich gemeinsam mit der Marktgemeinde Niklasdorf veranstalteten Badesicherheitstag, bei dem Schülerinnen und Schüler neben Schwimmprüfungen auch praxisnahes Wissen über richtiges Verhalten am Wasser vermittelt bekamen. „Der Badesicherheitstag in Niklasdorf hat eindrucksvoll gezeigt, wie erfolgreich die Zusammenarbeit zwischen Schulen, Gemeinden, Einsatzorganisationen und dem Zivilschutzverband funktionieren kann. Solche Veranstaltungen verbinden Schwimmausbildung mit praktischer Sicherheitsarbeit und schaffen einen nachhaltigen Mehrwert für die Kinder. Wir stehen gerne bereit, ähnliche Badesicherheitstage künftig auch an weiteren Standorten in der Steiermark mitzuorganisieren und zu begleiten“, so Triller.
Auch der Vizepräsident des Steirischen Zivilschutzverbandes LAbg. Armin Forstner unterstreicht die Bedeutung einer umfassenden Sicherheitsbildung: „Prävention beginnt mit Wissen und praktischer Erfahrung. Am besten lernen Kinder, wenn sie selbst aktiv werden können. Badesicherheitstage bieten dafür die ideale Gelegenheit, Schwimmkompetenz mit dem richtigen Verhalten in Notfällen zu verbinden. Jeder Beitrag, den wir leisten, damit bereits die Jüngsten sicherer im Wasser unterwegs sind, schützt Leben und hilft, tragische Badeunfälle zu verhindern.“
Der Steirische Zivilschutzverband sieht in der vorgeschlagenen Initiative eine große Chance, die Schwimmkompetenz von Kindern nachhaltig zu stärken und gleichzeitig das Bewusstsein für Gefahren im und am Wasser zu erhöhen. Gemeinsam mit Schulen, Gemeinden sowie den Einsatz- und Rettungsorganisationen möchte der Verband auch künftig seinen Beitrag leisten, damit Sicherheit bereits im Kindesalter selbstverständlich vermittelt wird.




